„Suchtherapiezentrum a.v.B.“ – temporäres Kunstprojekt in der alten Post

Vom 5. bis zum 14. November ist eine außergewöhnliche Raum- und Klanginstallation mit dem Titel Suchtherapiezentrum a.v.B. (außerhalb von Berlin) in den Räumen der alten Post zu erleben. Die Hamburger Künstlerin Tina Oelker hat das Konzept erarbeitet und gestaltet die Aktionen vor Ort.

Es handelt sich dabei um ein interaktives Projekt, an dem sich Interessierte als Statisten und Mitspieler beteiligen können. Gesucht werden Personen, die das Kunstprojekt als Beamte verkleidet, ausgerüstet mit Klemmbrett, Kugelschreiber und Kittel oder in einem grauen oder beigen Herrenanzug am Standort begleiten.
Die Interaktion, so beschreibt es Tina Oelker, basiert auf einem von ihr erstellten Begegnungs- und Erfahrungsbauplan, der jedem Besucher und Teilnehmer eine besondere Erfahrung ermöglicht.

Anmeldungen nimmt die Künstlerin unter anmeldung@tina-oelker.com entgegen.

Termine:
Vernissage: Freitag, 5. November 2021, 18:00 – 21:00
Festliche Einweisung und Empfang. Die Künstlerin ist vor Ort.

Samstag, 6. November, offene Begehung, 16:00 – 19:00
Sonntag, 7. November, 16:00 – 19:00 – Die Künstlerin ist vor Ort
Mittwoch, 10. November, offene Begehung, 16:00 – 19:00
Donnerstag, 11. November, Heilungsverfahren und offen für Narren, 16:00 – 19:00
Freitag, 12. November, offene Begehung, 16:00 – 19:00
Samstag, 13. November, intellektuelle Stimulation, 16:00 – 19:00 – Die Künstlerin ist vor Ort

Finissage: Sonntag, 14. November 2021, 16:00 – 19:00
Festliche Entlassung und Befreiung. Die Künstlerin ist vor Ort

Die Künstlerin
Tina Oelker lebt und arbeitet seit 1995 in Hamburg. Im Alter von fünfzehn Jahren nimmt sie Unterricht für Moderne Malerei in ihrer Heimatstadt Hamm-Westfalen. Sie arbeitet kurz darauf mit einem italienischen Avantgardisten in Portofino. Im Anschluss studiert sie Illustration, Malerei und Design in New York und Hamburg.
2003 – 2005 führte die gebürtige Westfälin während ihrer Studienzeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften bereits ihre erste Produzentengalerie „Durchgang“ in Hamburg Pöseldorf. Nach dem Abriss ihrer zweiten Produzentengalerie „Hafentor 7“ zog sie sich ins Karolinenviertel zurück.
Seit 2007 ist Tina Oelker auch medial mit ihrem Projekt „1000 Hasen“ und der
Hasenmanufaktur an den Hamburger Landungsbrücken bekannt.
2016 veröffentlichte sie „Das Leporello“, 2018 „Magazine For The Arts“, und brachte im Mai dieses Jahres ihren umfassenden Bildband „Von Hasen und Göttern“ heraus.
Seit Oktober 2017 lädt Oelker regelmäßig zu den „Gesellschaftsabenden“ im Studio in Hamburg ein und dreht die gewohnte Erwartungshaltung von Präsentation und Begegnung üblicher Vernissagen gekonnt um.
Die zum Teil ironisch klingenden und tiefgründigen Aphorismen und Gedichte der Künstlerin dienen der Sensibilisierung für das Wesentliche und gewähren dem Betrachter einen direkten Zugang in den abstrakten Kosmos.

http://tinaoelker.com



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